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MChess Pro Version 7.0: 23.0081 Euro

Bereits kurz nach der Mikro-Weltmeisterschaft 1997 in Paris kam die letzte Version des amerikanischen Spitzenprogramms auf den deutschen Markt. Äußerlich hat sich gegenüber dem Vorgänger bei M-Chess nicht allzu viel geändert. Das Programm läuft nach wie vor unter DOS (Ein Betrieb unter Windows ist problemlos möglich) und die Grafik ist schlicht veraltet. Nicht wenige Leute warten daher auf eine moderne Windows-Version. Die Veränderungen beschränken sich denn auch auf Kleinigkeiten: Der augenfälligste Unterschied ist das Medium, auf dem M-Chess neuerdings geliefert wird. M-Chess Pro 7 wird nämlich nur noch auf CD ausgeliefert. Auch Marty Hirsch, der Programmautor, konnte sich dem billigen Speichermedium nicht länger verschließen. Diese Umstellung bringt für den Benutzer allerdings einen deutlichen Vorteil: Auf der CD finden sich nämlich neben dem Schachprogramm noch ca. 600 MB sogenannte "Table-Bases". Bei diesen handelt es sich um sämtliche Viersteiner-Endspiele, die dank kompletter "Haus"-Analyse und anschließender Abspeicherung von M-Chess perfekt behandelt werden. Zwar waren bereits M-Chess Pro 6 einige wenige Dreisteiner beigelegt, doch in der Version 7 sind nun endlich sämtliche Endspiele mit lediglich vier Figuren vorhanden. Dabei gibt es aber eine Besonderheit zu erwähnen: M-Chess kann diese nämlich nicht nur an der Wurzel nutzen, sondern auch im Suchbaum! Hinter diesem Ausdruck verbirgt sich eine nicht gerade simple Technik: M-Chess erkennt nämlich ein Viersteiner-Endspiel nicht erst dann, wenn die vier Steine bereits auf dem Brett stehen, sondern bereits, wenn Sie in einer Variante im Suchvorgang auftauchen. Dadurch erkennt M-Chess zum Beispiel ein gewonnenes Endspiel auch dann, wenn noch einige erzwungene Abtäusche dazwischen liegen! Diese Möglichkeit hat jedoch ihren Preis: Sollen die Table-Bases bereits im Suchbaum aktiv sein, müssen Sie die Endspiele nämlich zuvor auf die Festplatte kopieren! Es ist jedoch nicht nötig, sämtliche Dateien zu kopieren. Hat der Benutzer beispielsweise in einer Fernpartie ein bestimmtes Endspiel auf dem Brett und weiß, welche Viersteiner entstehen können, reicht es aus, diese auf der Harddisk zu speichern.

Ansonsten halten sich die Neuerungen in einem überschaubaren Rahmen. PGN-Dateien können nun immerhin nach bestimmten Spielernamen durchsucht werden und es ist eine Schnellspeicherung sämtlicher Partien in eine PGN-Datei möglich. Eine weitere Neuerung ist die automatisch Anzeige des Namens der gespielten Eröffnung bei geladenen Partien und der Kopierschutz, der nun alle zwei Wochen nach einer Auffrischung durch die CD ("Recharge") verlangt. Zuletzt kann noch eingestellt werden, ob die Menüs, wie bislang üblich, stehen bleiben, sobald sie aktiviert sind, oder ob sie wieder zuklappen sollen, sobald die Maus den Menübereich verläßt. Das wars! Im übrigen hat M-Chess Pro 7 alle Funktionen des Vorgängers, wie etwa bis zu 60 MB Hash Tables, vier verschiedene Speicherkonfigurationen für den Betrieb unter Windows und anderen "widrigen Umständen", einer Shuffle-Chess-Möglichkeit, Autoplayer- und Chess 232-Anbindung, sowie der Möglichkeit, M-Chess als Analysemodul im Chess Assistant einzusetzen. Auch eine automatische Analyse von Partie- oder Stellungsdatenbanken ist möglich.

Schachlich gibt es an M-Chess nicht viel auszusetzen. Das Programm hat in keiner Spielphase wirkliche Schwächen, jedoch ausgesprochene Stärken. Kontroverse Diskussionen wird vermutlich wieder einmal die Eröffnungsbibliothek von Sandro Necchi hervorrufen. Diese ist noch einmal auf ca. 500.000 Positionen angeschwollen und enthält jede Menge ellenlange Varianten, die sich im Kampf gegen andere Programme bewährt haben. (Von manchen auch "Killervarianten genannt") Das Mittelspiel wird aktiv geführt und M-Chess fürchtet auch ungleiche Materialverhältnisse oder risikoreiche Qualitätsopfer nicht. Das Endspiel steht, nicht nur wegen der Table-Bases, ohnehin auf allerhöchstem Niveau. Wenig vertrauenserweckend ist allerdings, daß nur wenige Tage nach dem offiziellen Verkaufsstart in Deutschland bereits ein Bug-Fix auf Diskette mit Datum vom 16.11.1997 herauskam. Die zweite "Charge" von M-Chess-CDs (erkennbar an der weißen Schrift auf der CD gegenüber der roten bei der "alten" Version) besitzt jedoch bereits diese fehlerbereinigte Programmdatei. Dennoch ist M-Chess Pro 7 in der vorliegenden Form ein heißer Kandidat auf einen der vorderen Plätze in jedem Turnier. So konnte sich das amerikanische Programm erst jüngst beim einem privat organisierten Schachturnier im fränksichen Aufseß gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen, lief dort allerdings jedoch auch auf einem ca. 40 Prozent schnelleren Rechner. Damit präsentiert sich M-Chess als klassisches Schachprogramm für den engagierten Schachspieler, dem es weniger auf Komfort, als vielmehr auf höchste Spielstärke und praxisgerechte Spiel- und Analysefunktionen ankommt.

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